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SPD Bonn

Kommunalpolitik 26.06.2026

Freier Eintritt in die Bonner Freibäder für junge Menschen!

von Lisa Glaremin
Vorsitzende

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Wer in diesem Sommer mit seinen Kindern ins Freibad will, kennt das Problem: Der Eintritt für die ganze Familie summiert sich schnell, und bei steigenden Lebenshaltungskosten überlegen viele Eltern genau, wofür noch Geld da ist. Wir als Bonner SPD wollen das ändern und bringen deshalb einen Antrag auf den Weg, der allen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren während der gesamten Sommerferien freien Eintritt in die Bonner Freibäder ermöglichen soll.

Das Wichtigste in Kürze:
  • Alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren erhalten in den Sommerferien 2026 (20. Juli bis 1. September) kostenfreien Eintritt in alle städtischen Bonner Schwimmbäder
  • Die Regelung soll dauerhaft gelten, auch für die Sommerferien der kommenden Jahre ab 2027, sofern die nötigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden
  • Damit wird das Leben in Bonn für Familien bezahlbarer, mehr soziale Teilhabe ermöglicht und eine Forderung aus unserem Jugendwahlprogramm umgesetzt
Ein Beitrag zur Bezahlbarkeit des Lebens in Bonn

Nicht alle Familien können sich eine Urlaubsreise leisten, viele Kinder und Jugendliche verbringen die Sommerferien in Bonn. „Gerade für sie wollen wir attraktive und unkomplizierte Freizeitangebote schaffen“, erklärt Lisa Glaremin, Ausschussmitglied und Vorsitzende der Bonner SPD. „Der freie Eintritt in die Freibäder wäre ein konkreter Beitrag zu mehr sozialer Teilhabe und ein Zeichen dafür, dass wir unserer Verantwortung für alle jungen Menschen in unserer Stadt gerecht werden. Denn unsere Freibäder sind gerade in den Sommerferien wichtige Orte der Begegnung, Bewegung und Erholung.“ Der kostenfreie Zugang würde es Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern ermöglichen, die Ferien aktiv zu gestalten und gemeinsam Zeit mit Freundinnen und Freunden zu verbringen.

"Der freie Eintritt in die Freibäder wäre ein konkreter Beitrag zu mehr sozialer Teilhabe."

Konkret heißt das: In den Sommerferien 2026 erhalten alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren kostenfreien Eintritt in alle städtischen Bonner Schwimmbäder. Das soll fortdauernd auch für die Sommerferien der kommenden Jahre ab 2027 gelten, sofern die entsprechenden Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

Steigende Lebenshaltungskosten treffen viele Familien spürbar, der kostenfreie Zugang zu öffentlichen Angeboten wirkt hier konkret entlastend. Die Dauerhaftigkeit der Regelung schafft Planungssicherheit und Verlässlichkeit dieses wichtigen Teils der kommunalen Daseinsvorsorge für junge Menschen in Bonn.

Mehr Teilhabe, Bewegung und Sicherheit

Kostenfreier Eintritt in die städtischen Bonner Schwimmbäder während der Sommerferien ermöglicht allen Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Einkommen ihrer Familien eine sinnvolle, gesundheitsfördernde und wohnortnahe Freizeitgestaltung. Gerade in den Ferien sind Schwimmbäder wichtige soziale Orte, an denen Bewegung, Begegnung und Erholung zusammenkommen. Zugleich leisten wir mit unserem Antrag einen Beitrag zur Förderung der Schwimmfähigkeit und damit zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus schaffen wir konsumfreie und damit kostenfreie Aufenthaltsorte für junge Menschen.

Mit dem kostenlosen Eintritt entlasten wir Familien ganz konkret, schaffen mehr Teilhabe und fördern gleichzeitig Bewegung und Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Gerade in den Sommerferien sollen die Bonner Bäder Orte sein, an denen Kinder und Jugendliche gemeinsam ihre Freizeit verbringen können, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern.

Eine Idee von jungen Menschen wird zu konkreter Politik

Besonders wichtig ist uns, dass wir mit dem Antrag eine Idee aufgreifen, die von jungen Menschen selbst entwickelt wurde. Den Vorschlag haben wir im Rahmen der Erarbeitung unseres Jugendwahlprogramms zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr eingebracht. „Wir haben junge Menschen gefragt, was sie sich für ihre Stadt wünschen und wir nehmen ihre Antworten ernst“, betont Stadtverordneter Leon Schwarze, Mitglied des Finanzausschusses und Vorsitzender der Bonner SPD. „Wenn Kinder und Jugendliche erleben, dass ihre Ideen in konkrete politische Initiativen einfließen, dann stärkt das nicht nur die Identifikation mit ihrer Stadt, sondern auch das Vertrauen in demokratische Beteiligung.“

Mit der Initiative verbinden wir zwei zentrale Ziele: mehr soziale Gerechtigkeit und eine stärkere Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungen. Entsprechend erklären Glaremin und Schwarze abschließend gemeinsam: „Gute Politik entsteht, wenn sie die Lebenswirklichkeit der Menschen aufgreift. Mit unserem Vorschlag wollen wir Kindern und Jugendlichen schöne Ferienerlebnisse ermöglichen und zugleich zeigen: Eure Ideen werden gehört und können etwas bewegen.“

Wie geht es jetzt weiter?

Unser Antrag wurde bereits im Sportausschuss beraten und hat auch im Finanzausschuss grünes Licht bekommen. Am 9. Juli, in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause, entscheidet nun der Rat der Stadt Bonn endgültig über unsere Initiative. Als Bonner SPD ist für uns klar: Gute Politik zeigt sich oft in ganz konkreten Verbesserungen im Alltag. Mit dem kostenlosen Eintritt in den Sommerferien wollen wir dafür sorgen, dass alle Kinder und Jugendlichen unbeschwerte Sommerferien erleben können, unabhängig vom Einkommen ihrer Familien, für ein Bonn, das für alle bezahlbar bleibt.