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SPD Bonn

Pressemitteilung 23.06.2026

SPD-Fraktion lud zur lebhaften Diskussion über die Zukunft der Bonner Bühnen ein

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Großes Interesse an der Zukunft der Bonner Bühnen: Trotz der heißen Temperaturen folgten über 100 Bürgerinnen und Bürger am Montagabend der Einladung der SPD-Ratsfraktion ins Beueler Pantheon, um gemeinsam mit Fachleuten aus Kultur, Architektur und Verwaltung über die künftige Entwicklung von Oper und Schauspiel in Bonn zu diskutieren.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte die Bonner Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger die aktuellen Planungen der Stadtverwaltung vor. Dabei präsentierte sie den bisherigen Prozessverlauf sowie die unterschiedlichen Varianten und machte deutlich: „Wir brauchen bald eine Entscheidung.“

Auf dem Podium diskutierten außerdem Steven Walter, Intendant der Beethovenfeste, Ines Knye vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Bonn/Rhein-Sieg sowie Elisabeth Einecke-Klövekorn von der Theatergemeinde Bonn. Die Moderation übernahmen die SPD-Fraktionsmitglieder im Kulturausschuss, Lisa Glaremin und Gabriel Kunze.

In der Diskussion wurde deutlich, dass es zur Zukunft der Bonner Bühnen unterschiedliche Auffassungen gibt. Fragen zum Standort, zu den Kosten, zur städtebaulichen Entwicklung und zur Rolle der Kultur für die Stadtgesellschaft wurden teils kontrovers diskutiert. Gleichzeitig blieb der Austausch durchweg respektvoll, sachlich und konstruktiv.

„Die große Resonanz zeigt, wie wichtig dieses Thema für viele Bonnerinnen und Bonner ist“, erklären Lisa Glaremin und Gabriel Kunze. „Es gab keine einfachen Antworten und keine einheitliche Meinung. Genau deshalb war der Abend so wertvoll. Wir haben viele unterschiedliche Perspektiven gehört und gleichzeitig erlebt, dass ein sachlicher und respektvoller Dialog über die Zukunft unserer Kulturlandschaft möglich ist.“

Die SPD-Fraktion betont zugleich, dass die Wahl des Veranstaltungsortes keine Vorfestlegung auf eine bestimmte Variante darstellt. Ziel der Veranstaltung sei gewesen, die unterschiedlichen Vorschläge und Argumente öffentlich zu diskutieren und sich ein Bild von dem Areal in Beuel zu machen. Eine geplante Begehung der Theaterwerkstätten musste aufgrund der Hitze leider entfallen.

„Wir haben uns bewusst noch nicht auf eine der vorgeschlagenen Varianten festgelegt“, so Glaremin und Kunze weiter. „Die Zukunft der Bonner Bühnen ist die wichtigste kulturpolitische Entscheidung der kommenden Jahre. Die Sommerpause werden wir nutzen, um die vorgestellten Konzepte, die Hinweise aus der Fachwelt und die Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft sorgfältig auszuwerten. Unser Ziel ist es, anschließend zeitnah zu einer klaren Position zu kommen und damit die notwendige Planungssicherheit für alle Beteiligten zu unterstützen.“

Wie vielfältig die Meinungen im Saal waren, zeigte sich auch am Ende der Veranstaltung. Die Besucherinnen und Besucher konnten ihre bevorzugte Variante mit einem Klebepunkt auf einer Stellwand markieren. Das Ergebnis spiegelte die Diskussion des Abends wider: Einen klaren Favoriten gab es nicht. Alle vorgeschlagenen Varianten von A bis E fanden zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer.

Dein Ansprechpartner für Presseanfragen:

Damian Dinges

Pressesprecher der Bonner SPD