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SPD Bonn

Meldungen 06.08.2026

Jochen Ott besucht Tischlerei Kolb in Bonn

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Im Rahmen seiner Sommertour hat der Vorsitzende der Landtagsfraktion und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Jochen Ott, Station in Bonn gemacht. Gemeinsam mit den Bonner Landtagskandidat*innen Lisa Glaremin und Gabriel Kunze besuchte er die Tischlerei Kolb in Bonn. Der Familienbetrieb ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Tradition und Zukunft zusammengehen können. Bereits in vierter Generation geführt, arbeitet inzwischen auch die fünfte Generation im Unternehmen mit. Auch hinsichtlich der Stromversorgung macht sich die Tischlerei Kolb fit für die Zukunft. Bereits heute erzeugt das Unternehmen rund 50 Prozent seines Strombedarfs selbst, perspektivisch soll dieser Anteil sogar auf 70 Prozent steigen. Nach der Besichtigung der Produktion ging es im anschließenden Gespräch am großen Esstisch um die aktuellen Herausforderungen. Neben der Verkehrssituation durch die gesperrte Nordbrücke und das aktuelle Niedrigwasser des Rheins, waren Berichtspflichten, langwierige Vergabeprozesse bei öffentlichen Aufträgen und bürokratische Anforderungen Thema.

Schwerpunkt des Austauschs war die berufliche Ausbildung, vor allem die gleichwertige Anerkennung von beruflicher und akademischer Ausbildung. Aber auch die Notwendigkeit einer umfassenden Berufsorientierung an Schulen und lange Wartezeiten bei der Auszahlung von BAföG. Jochen Ott erklärt dazu: „Wir reden viel über Fachkräftesicherung, aber wir müssen auch danach handeln. Das fängt bei der Wertschätzung an. Akademische und berufliche Bildung müssen endlich gleichgestellt werden. Ausbildungsberufe brauchen die gleiche Anerkennung wie akademische Berufe.“ Und weiter: „Betriebe, die ausbilden, dürfen nicht mit Bürokratie und Kosten allein gelassen werden und Auszubildende müssen genauso selbstverständlich gefördert werden wie Studierende. Der Besuch bei der Tischlerei Kolb in Bonn hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Anerkennung der beruflichen Bildung und engagierter Ausbildungsbetriebe für unsere Zukunft ist.“

Auch Lisa Glaremin und Gabriel Kunze zogen ein klares Fazit aus dem Austausch:„Wer über die Zukunft unserer Wirtschaft spricht, darf über Bildung nicht schweigen. Die Fachkräfte von morgen sitzen heute in unseren Schulen. Deshalb brauchen wir eine Berufsorientierung, die Ausbildung, Studium und duales Studium gleichermaßen in den Blick nimmt. Gute Arbeit beginnt mit guten Chancen und junge Menschen verdienen echte Perspektiven.“

 

 

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