BONN. Hunderte Menschen zogen durch die Innenstadt – laut, entschlossen und gemeinsam. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite!“ haben wir als Bonner SPD Seite an Seite mit dem DGB und zahlreichen Mitstreiter*innen für faire Arbeit und sozialen Zusammenhalt demonstriert.

Vom Demonstrationszug über die Kundgebung bis zum Fest auf dem Marktplatz: Der Tag der Arbeit hat wiederholt gezeigt, mit wie viel Energie und Willen die Bonner*innen das Leben und Arbeiten in unserer schönen Stadt für alle besser machen wollen. Wir als Bonner SPD waren mit einer starken Gruppe dabei – und mit einem eigenen Stand mitten im Geschehen auf dem Bonner Marktplatz. Viele Gespräche mit neuen wie auch altbekannten Gesichtern aus unserer Stadtgesellschaft haben diesen 1. Mai geprägt. Ein besonderes Highlight war die Rollenrutsche, die bei Groß und Klein für gute Stimmung gesorgt hat und vom Ortsverein Poppelsdorf-Südstadt zur Verfügung gestellt wurde.
Wer am 1. Mai in Bonn unterwegs war, hat eines immer wieder gehört: Die steigenden Kosten in vielen verschiedenen Lebensbereichen machen den Menschen Angst. Mieten, Lebensmittel, Energie – der finanzielle Druck auf Familien und Beschäftigte wächst spürbar.
Für uns ist das kein abstraktes Problem. Wer jeden Tag arbeitet, muss davon leben können. Punkt. Bonn muss verlässlich, bezahlbar und gerecht sein – für alle, die hier wohnen und arbeiten. Die Arbeit der Bonner*innen hält unsere Stadt zusammen. Sie verdienen Respekt – und konkrete politische Antworten auf Ihre Sorgen und Nöte.
Wir kämpfen auf allen Ebenen: im Bund, im Land und direkt vor Ort in Bonn. Hier sind die Maßnahmen, für die wir eintreten:
- Öffentliches Geld darf es nur noch für faire Arbeit geben. Mit dem Bundestariftreuegesetz sorgen wir dafür, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen mit Tarifbindung gehen.
- Wir wollen Gewerkschaftsmitglieder konkret entlasten – der Gewerkschaftsbeitrag soll künftig direkt die Steuerlast mindern.
- Wer arbeitet, muss mehr im Geldbeutel haben. Deshalb kämpfen wir für Entlastungen bei kleinen und mittleren Einkommen – und für mehr Fairness bei großen Vermögen.
- Gute Arbeit heißt auch mehr Sicherheit im Alter. Das Rentenniveau muss stabil bleiben – Einsparungen zulasten der Beschäftigten wird es mit uns nicht geben.
Politische Versprechen müssen im Alltag spürbar sein. Deshalb setzen wir auch konkret vor Ort an:
- Mit dem 19-Euro-Schülerticket schaffen wir echte Mobilität für Kinder und Jugendliche – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.
- Wer auf das Auto angewiesen ist, darf nicht zusätzlich belastet werden. Deshalb setzen wir uns für günstigere Parkgebühren für Anwohnende ein.
Die Demo und das anschließende Fest auf dem Marktplatz waren besser besucht als in den letzten Jahren. Das wiederum zeigt etwas, das sich nicht in Zahlen fassen lässt: Bonn kämpft sichtbar für gute Arbeit und höhere Löhne. Viele Menschen in Bonn erwarten zu Recht, dass Politik sie unterstützt – nicht irgendwann, sondern jetzt. Diesen Auftrag nehmen wir mit. Gemeinsam kämpfen wir weiter für gute Arbeit und ein bezahlbares Leben in Bonn – nicht nur am 1. Mai, sondern jeden Tag.